M
Magazin:
enthält fünf Patronen - Kaliber 22. Während des Rennens können bis zu 4 Magazine im Gewehrraum untergebracht werden. Am Schießplatz werden die Magazine entnommen und in das Gewehr eingelegt.
Massenstart:
bei dieser Form des Wettkampfes gehen alle Athleten gleichzeitig ins Rennen. Aufgrund der beschränkten Anzahl von Schießplätzen starten aber jeweils nur die 30 Besten des Gesamtweltcups. Die Distanz beträgt bei den Männern 15 km und bei den Frauen 12,5 km. Auch hier gibt es wie beim Einzelrennen 4 Schießeinlagen, hier jedoch in der Reihenfolge Liegend, Liegend, Stehend, Stehend. Fehler werden mit einer Strafrunde belegt. Der Massenstart wird seit 1997 ausgetragen und wurde für Turin 2006 erstmals in das Programm der Olympischen Winterspiele aufgenommen.
N
Nähmaschine:
es handelt sich dabei um einen Ausdruck in der Sportlersprache. Zu der sog. "Nähmaschine" kommt es beim Stehendschießen, die Beine der Athleten zittern dann wegen der starken muskulären Belastung durch das Laufen ziemlich stark. So wird es schwer für den Athleten, die Zielscheiben zu treffen. Gegenmittel gibt es wenige; Uschi Disl z.B. macht kurz vor dem Schießen ein paar Kniebeugen, falls sie mal betroffen sein sollte.
Nachladen:
nur bei Staffelwettkämpfen erlaubt. Jeder Athlet hat pro Schießeinlage neben den normalen 5 Schüssen noch maximal 3 Reservepatronen zur Verfügung. Gelingt es auch dann nicht alle 5 Scheiben zu treffen, muss der Athlet in die Strafrunde.
O
Off-Hand:
hierbei handelt es sich um die englische Bezeichnung der Stehenden Position beim Schießen.
P
Pacing:
„Nebenherlaufen“ des Trainers während des Rennens, verboten.
Prone:
englische Bezeichnung der liegenden Schießstellung beim Biathlon.
Q
Qualifikation (-skriterien):
Vor Beginn jeder Saison werden von den jeweiligen Nationalverbänden sog. Qualifikationskriterien bekannt gegeben, die die Athleten erfüllen müssen, um an den Großereignissen wie z.B. der WM oder Olympia teilnehmen zu dürfen, da es pro Nation nur 8 Startplätze (je 4 Männer und 4 Frauen) gibt. Zusätzlich zur nationalen Quote sind in den Sprint- und Einzelwettkämpfen die Sieger der OWS und der WM des vergangenen Jahres startberechtigt. Die Auslegung dieser Kriterien ist von Nation zu Nation verschieden. In Deutschland z.B. müssen die Biathleten bei Weltcuprennen entweder 1mal unter die besten 8 kommen oder 2mal unter die besten 15. Sollte diese Norm von mehr als 8 Athleten erfüllt werden, entscheiden die Bundestrainer, wer startberechtigt ist.
Quoten:
Für jeden Athleten werden pro Saison sog. Trefferquoten ausgerechnet, die zeigen, wie viel Prozent der abgegebenen Schüsse des jeweiligen Sportlers ins Schwarze getroffen haben. Dies gilt sowohl für das Stehend- als auch für das Liegendschießen.
R
Repetieren:
Neuladen der Waffe. Beim Biathlon muss manuell repetiert werden, entweder mit Unter- oder Hinterlader.
Rollski:
überlange Inlineskates und Trainingsgerät der Biathleten im Sommer. Der Bewegungstechnik ähnelt der auf Langlaufskiern.